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Intrexx Case Study: Verarbeitendes Gewerbe

Karl Späh GmbH & Co. KG


„Wichtig war es für uns, eine Plattform einzusetzen, die mit MQTT standardisierte Schnittstellen industrieller Kommunikation bietet und die Entwicklungsaufwände in diesem Projekt mit Pilotcharakter trotzdem beherrschbar hält. Durch die grafische Prozess-Modellierung und die Multi-Device-Fähigkeiten out-of-the-box konnten wir auch in diesem komplexen Umfeld schnell sehr gute Ergebnisse erzielen.“ 

Ralf Diegritz, Leiter Hosting, s.i.g. mbh

SIG eKanban: Start für effiziente Wege in der Fertigung



Branchen: Verarbeitendes Gewerbe
Produkte: Individuelle Applikationen
Partner: s.i.g. mbH

Die Späh Gruppe ist ein Unternehmensverbund mit vier Standorten. Das Familienunternehmen beschäftigt mittlerweile deutschlandweit mehr als 500 Mitarbeiter. Seit über 50 Jahren ist die Späh Gruppe in der Zulieferindustrie sowie als Partner des Technischen Handels tätig. Sie stellt u.a. Dichtungen, Stanzteile, Halbzeug und Sonderteile aus Gummi und Kunststoff her. Jedes Jahr werden weltweit Milliarden Teile des Unternehmensverbunds in unterschiedlichen Branchen eingesetzt.

Zukünftig sollen zahlreiche Prozesse in der Produktion deutlich beschleunigt werden. Dafür werden die vom IT-Haus SIG entwickelte Lösung SIG eKanban sowie das Intrexx-Portal genutzt, das die Späh Gruppe bereits seit ca. 10 Jahren erfolgreich einsetzt. Die Entwicklungsplattform Intrexx konnte vor allem durch die vielfältigen Möglichkeiten in der grafischen Prozess-Modellierung überzeugen. Mit ihr hat die Späh Gruppe schon zahlreiche Applikationen im Verwaltungsbereich entwickelt. Nun wurde Intrexx in einem Pilotprojekt eingesetzt, um die Prozesse in der Produktion zu verbessern und diesen Bereich stärker mit der Verwaltung zu vernetzen. Dank der integrierten MQTT-Schnittstelle konnte das einfach realisiert werden. Andere Software-Anbieter wurden daher nicht in Betracht gezogen.

Das Pilotprojekt wurde bereits erfolgreich durchgeführt. Die Einführung des Moduls eKanban hat von der Konzeption bis zur Übergabe ca. drei Wochen gedauert. Ziel war es, den manuellen Prozess der Verpackungszufuhr an die Zwischenlager mehrerer Maschinen zu digitalisieren. So wird sichergestellt, dass immer ein Mindestbestand der unterschiedlichen Kartonvarianten zur Verfügung steht, ohne dass sich die Maschinenbediener jedes Mal zu Fuß um den Nachschub kümmern müssen.

Dafür wird eine Karte mit RFID-Chip jeweils unter den letzten Karton gelegt. Wenn der Mindestbestand einer Kartongröße unterschritten wird, meldet das der Maschinenbediener der Logistik mithilfe eines NFC-Readers. Gleichzeitig leuchtet die dazugehörige LED am Regal per Funk rot auf.  Über das MQTT-Protokoll wird der Bedarf an neuen Kartons an ein Intrexx-Portal übermittelt und dort in einer Übersicht über alle Lagerplätze und Kartontypen angezeigt. Den Auftrag kann die Logistik direkt im Portal quittieren. Das wird dem Maschinenbediener signalisiert, indem sich die zugehörige LED gelb färbt. Wenn der Bestand aufgefüllt ist, wird die Signalkarte erneut ausgelesen und am Lagerplatz eingelegt. Die grüne LED zeigt an, dass wieder ausreichend Kartons zur Verfügung stehen. So wird sichergestellt, dass alle Beteiligten jederzeit über den aktuellen Stand des Prozesses informiert sind.

„Wir haben uns bewusst einen unkritischen Prozess ausgesucht, um das neue System zu testen. Nun sind wir an der Planung für die Einführung des eKanban in weiteren Produktionsbereichen – bis hin zur Kommissionierung von Materialien“, erklärt Marvin Schmidt, der Prozessverbesserungen bei Späh mit verantwortet. Es wurden sehr flexible industrietaugliche Standardkomponenten auf RaspberryPi-Basis genutzt, um die Lösung umzusetzen. Daher lassen sich zukünftig auch weitere Prozesse einfach und kostengünstig über passende Sensoren abbilden. Um neue Ideen auf der Grundlage dieser Anwendung zu entwickeln, wurde ein abteilungsübergreifendes Innovations-Team gebildet.


  • Prozesse in der Produktion werden beschleunigt
  • Ablauf der Verpackungszufuhr wird digitalisiert
  • Automatischer Informationsaustausch zwischen Produktion und Logistik
  • Weitere Prozesse können optimiert werden

Tags: Industrie 4.0

Übersicht über den Bestand aller Lagerplätze und Kartontypen Ein RFID-Chip kennzeichnet den Mindestbestand der Kartons
 

Screenshot #1: Übersicht über den Bestand aller Lagerplätze und Kartontypen
Screenshot #2: Ein RFID-Chip kennzeichnet den Mindestbestand der Kartons

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