Was ist Low Code?


Low Code bedeutet, dass Applikationen und Prozesse auf einer grafischen Nutzeroberfläche entwickelt werden. Dabei gibt es fertig bereitgestellte Code-Elemente, die per Drag&Drop zu einem Ganzen zusammengefügt werden. Das spart Zeit und Entwicklungsressourcen. Low Code bedeutet aber auch Anpassbarkeit: Bei Bedarf können die fertigen Code-Elemente per manuellem Code nach Wunsch adaptiert werden. So kombiniert Low Code schnelle Entwicklung mit hoher Qualität und Flexibilität.


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Zukunftsmarkt Low Code

Viele Unternehmen auf der ganzen Welt haben die Zeichen der Zeit erkannt und setzen bei der Digitalisierung auf Low-Code-Development. Hier ein paar Zahlen dazu:

Applikationen

werden weltweit bis 2023 auf Cloudbasis erstellt – mehr als in den letzten 40 Jahren zusammen (IDC)

jährliches Wachstum

wird dem Low-Code-Markt in den kommenden Jahren vorausgesagt (Forbes)

der Applikationen

wird 2024 über Low-Code-Development-Lösungen entwickelt (Gartner)
Die Zukunft ist digital. Wer seine Prozesse nicht auf den Prüfstand stellt, bleibt auf Dauer nicht wettbewerbsfähig. Leistungsfähige Business-Anwendungen sind der Schlüssel, um die digitale Transformation in Unternehmen voranzubringen. Doch die Entwicklung auf klassischem Weg ist teuer und aufwändig. Hier kommt Low Code ins Spiel: Ein cleverer Ansatz, der Schnelligkeit und Qualität verbindet.

Wie hilft mir Low-Code-Entwicklung bei der Digitalisierung meines Unternehmens?

Im Zeitalter der digitalen Transformation wird die Unternehmenswelt immer schnelllebiger. Wer wettbewerbsfähig bleiben will, muss sich agil aufstellen und schnell auf Veränderung reagieren. Die Ansprüche von Kunden, Mitarbeitern und Partnern steigen, so müssen effiziente digitale Lösungen her.

Auf all diese Anforderungen finden Sie mit Low-Code-Development eine schlagfertige Antwort. Mit Low Code erstellen Sie in kurzer Zeit per Drag&Drop individuelle Business-Applikationen. Diese Anwendungen helfen Ihnen dabei, Prozesse zu automatisieren und effizienter zu arbeiten. So können Sie mit einer Low-Code-Plattform Stück für Stück immer mehr Bereiche Ihres Unternehmens digitalisieren. Jede Low-Code-Applikation fügt sich dabei in ein sinnvolles Ganzes ein, das mehr und mehr zum Dreh- und Angelpunkt Ihres täglichen Arbeitens wird.

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Sie mit Low Code die digitale Transformation in Ihrem Unternehmen vorantreiben können? Dann lesen Sie in diesem kostenlosen Whitepaper weiter!

Die 5 größten Vorteile der Softwareentwicklung mit Low Code

Was ist Low Code - Individuell Icon
1. Maßgeschneiderte Applikationen
Mit Low Code erstellen Sie Anwendungen, die genau zu Ihrem Unternehmen passen. Die Drag&Drop-Bausteine können Sie manuell anpassen – so entsteht mit hoher Geschwindigkeit ein individuelles und hochwertiges Ergebnis.
Was ist Low Code - More Dev Power
2. Entlastung der IT
Im Bereich IT und Entwicklung herrscht ein gravierender Fachkräftemangel. Mit Low Code entlasten Sie Ihre IT: Dank Drag&Drop können auch Mitarbeiter ohne Programmierkenntnisse „Low-Coden“.
Was ist Low Code - ROI Icon
3. Hoher ROI
Low-Code-Development zahlt sich aus. Durch automatisierte Prozesse sparen Sie Zeit und damit bares Geld. Das hohe Tempo bei der Erstellung von Applikationen sorgt dafür, dass Ihr Investment sich schnell amortisiert und Sie einen hohen ROI erzielen.
Was ist Low Code - Agility Icon
4. Agilität
Der Markt ist ständig in Bewegung. Mit Low Code ist Wandel kein Hindernis mehr, sondern eine Chance: Alle Applikationen und Prozesse können Sie im Nachhinein ohne großen Aufwand anpassen. So wird Ihre Lösung mit der Zeit immer besser!
Was ist Low Code - Innovation Icon
5. Innovation durch Citizen Developer
Low-Code-Development bedeutet, dass auch Fachabteilungen in die Erstellung von Applikationen einbezogen werden können. So entsteht ungeahntes Potenzial für Innovation: Lösungen werden von den Mitarbeitern aktiv mitgestaltet, die sie später selbst nutzen.

Warum ist Low Code eine gute Alternative?

Neben Low Code gibt es auf dem Markt auch weitere Entwicklungsmethoden. Ein Vergleich zeigt: Bei der Entwicklung mit Low Code haben Sie maximale Flexibilität. Die haben Sie natürlich auch, wenn Sie mit „Classic Code“ alles selbst programmieren. Doch ein großer Nachteil daran ist: Es kostet viel Zeit und Ressourcen. Low Code bildet also die Brücke zwischen den beiden Welten No Code und Classic Code.

Classic Code ermöglicht die Erstellung auch von komplexen Applikationen. Dabei können prinzipiell alle möglichen externen Logiken und Workflows integriert werden. Auch Erweiterungen und Anpassungen sowie das Einfügen in eine übergeordnete Plattformlogik sind grundsätzlich möglich. Das Problem dabei: All das kostet eine Menge Zeit, Ressourcen und Geld. Angesichts von IT-Fachkräftemangel ist Classic Code oft schlichtweg keine Option.

No Code ist hier eine schnelle Alternative: Per Drag&Drop können Applikationen in sehr kurzer Zeit erstellt werden. Doch dafür zahlt man einen hohen Preis: No-Code-Plattformen tun sich meist schwer bei der Integration von Daten aus externen Softwaresystemen. Das Entwicklungsniveau ist deutlich niedriger – die Logik von No Code ist sehr starr. So ist man bei No Code nicht flexibel und hat oft am Ende nicht das gewünschte Ergebnis.

Low Code hingegen vereint das Beste aus beiden Welten. Es ermöglicht eine sehr schnelle Applikationsentwicklung per Drag&Drop. So werden bei Low-Code-Development eine Menge Zeit und Ressourcen eingespart. Dennoch kann eine deutlich höhere technische Komplexität abgebildet werden als bei No Code, denn die Code-Elemente können bei Bedarf manuell programmiert werden. Und im Gegensatz zu No Code kann Low Code dank offener API-Strukturen und manueller Anpassbarkeit jede externe Datenquelle anbinden. Häufig gibt es dafür auch vorgefertigte Connectoren.
 

Classic Code

Low Code

No Code

Art der Anwendungen
individu­elle und auch komplexe Anwen­dung­en
individu­elle und auch komplexe Anwen­dung­en
einfache Anwen­dung­en
Grafische Nutzer­ober­fläche, Erstellung von Applika­tion­en per Drag & Drop
nein
ja
ja
Erstellung von Applika­tion­en ohne Code möglich
nein
ja
ja
Externe Logiken und Workflows können problemlos integriert werden
ja
ja
eher nein
Applikationen sind aufeinander abgestimmt und fügen sich in eine effiziente Plattform­logik ein
ja
ja
eher nein
Erweiterungen / Anpassung­en können flexibel ergänzt werden
ja
ja
eher nein
Technisches Niveau
sehr hoch
mittel
gering
Entwicklungs­zeit und "Time-to-Market"
eher länger
mittel
kurz

Aktuelles zu Low-Code-Development

Die Low-Code-Plattform Intrexx

Intrexx ist die Nr. 1 Low-Code-Plattform „Made in Germany“. Sie ermöglicht die Erstellung von starken, individuellen Low-Code-Applikationen in kurzer Zeit. Mit Intrexx kann Low Code auch dazu genutzt werden, Prozesse zu automatisieren und mittels Datenintegration die Effizienz zu steigern. So wird die digitale Transformation mit Low-Code-Development Schritt für Schritt vorangetrieben. Mehr über Low-Code-Entwicklung mit Intrexx erfahren Sie auf der folgenden Seite.
Low Code Space

Low Code FAQ

Grundsätzlich kann jeder ein „Low-Coder“ werden – ob mit oder ohne IT-Background. Die Grundlagen der Applikationserstellung per Drag&Drop sind schnell gelernt. So können auch Fachabteilungen in die Entwicklung mit einbezogen werden und ihre Expertise beisteuern. Das Ergebnis: Maßgeschneiderte Applikationen, die genau zu den Bedürfnissen ihrer User passen. Bei komplexen Details kann manchmal durch manuelles Coding das Ergebnis noch besser und individuell passender gestaltet werden. Bei Low Code ist das kein Problem: In diesem Fall kann Ihr IT-Fachpersonal oder das Consulting der Low-Code-Plattform Ihres Vertrauens durch „Classic Coding“ den Feinschliff übernehmen.
Low-Coding ist einfach. Deshalb können auch Menschen ohne IT-Background mit Low Code Applikationen erstellen. So kann nach kurzer Einarbeitung jeder zum „Citizen Developer“ werden. Mitarbeiter aus Fachabteilungen haben oft einen völlig anderen Blick auf die Dinge als klassische Programmierer – und können deshalb wertvollen Input für die Umsetzung liefern. Bei einer Low-Code-Plattform können sie selbst Hand anlegen und ihr Wissen direkt in die Applikationserstellung einbringen. Das macht Citizen Developer zu einem großen Gewinn für jedes Unternehmen.
Um Programme mit Low Code zu erstellen, müssen Sie nicht zwingend coden können. Auf einer grafischen Nutzeroberfläche erstellen Sie Applikationen per Drag&Drop. Die Bausteine dazu können Sie im Portalmanager Ihrer Low-Code-Plattform wie in einem Werkzeugkasten leicht suchen und finden. Buttons, Eingabefelder und andere Bereiche können Sie so ganz einfach intuitiv mit der Maus so konfigurieren, wie es Ihnen passt. Die Prozesse, die im Hintergrund ablaufen, können Sie mit einer Low-Code-Software ebenfalls ganz einfach per Drag&Drop definieren. So entstehen im Nu digitale Workflows, die einfach zu verstehen sind und Ihnen schnell Zeit und Arbeit sparen. Wenn Sie einen Baustein Ihrer Software manuell anpassen möchten, ist dies kein Problem: Low Code macht es möglich, überall Anpassungen per klassischem Code vorzunehmen. Mehr zur Entwicklung von Applikationen mit Low Code erfahren Sie hier: www.intrexx.com/de/intrexx-apps
Visual Development (VD) bedeutet, Applikationen auf einer grafischen Nutzeroberfläche zu erstellen. Mit seiner einfachen Bedienbarkeit ist Low Code eine Form von Visual Development. Doch auch No-Code-Softwares haben eine visuelle Oberfläche und fallen unter den Begriff VD. Im Gegensatz zu No Code bietet Low Code allerdings deutlich mehr Flexibilität. Dank der manuellen Anpassbarkeit der Bausteine durch klassischen Code garantiert Low Code ein hochwertiges und passgenaues Ergebnis.
Yes, you can! Low-Code-Plattformen bieten oft Connectoren zu vielen gängigen Systemen an, etwa zu SAP, Microsoft oder M-Files. Dank offener API-Strukturen können Sie aber prinzipiell jede externe Datenquelle an Ihre Low-Code-Plattform anbinden – auch ohne Connector. Mehr dazu erfahren Sie hier: www.intrexx.com/de/datenintegration
Mit einer Low-Code-Plattform haben Sie das ideale Werkzeug für Prozessautomatisierung überall in Ihrem Unternehmen. Ob in der Verwaltung, im Austausch mit Externen oder in der Produktion: Low Code ermöglicht es Ihnen, Prozesse als digitale Workflows abzubilden. Standardabläufe können auf diese Weise komplett automatisiert werden. So steigern Sie mit Low-Code-Development Ihre Effizienz und sparen Zeit und Geld. Mehr dazu: www.intrexx.com/de/prozessautomatisierung
Low-Code-Development ist eine äußerst transparente Form der Softwareentwicklung. Verschiedene Abteilungen können mit Low Code einfach und produktiv zusammenarbeiten. Außerdem können Sie mit einer Low-Code-Plattform mit wenig Aufwand erste Prototypen erstellen. So haben Sie schon früh erste vorzeigbare Ergebnisse. Das passt perfekt zur agilen Arbeitsweise. Und auch, wenn eine Applikation einmal „live“ ist, kann sie im Nachhinein immer noch ohne großen Aufwand erweitert und optimiert werden.
Das Konzept des Rapid Application Development stammt aus den 1980er Jahren. Es beschreibt allgemein eine flexiblere, agilere Form der Softwareentwicklung. Aus dieser Philosophie ist Low-Code-Development entstanden: Mit seiner Fähigkeit zur grafischen Erstellung von Programmen senkt Low Code die Zeit der Applikationsentwicklung deutlich. So kann mit einer Low-Code-Plattform viel agiler und flexibler entwickelt werden als mit klassischem Coding.
Im Mittelpunkt jeder Low-Code-Plattform stehen visuelle Elemente, mit denen man per Drag&Drop Applikationen entwickeln kann. Auf diese Weise können Eingabemasken, Buttons und Menüfelder digital erstellt werden, ohne dass dabei programmiert werden muss. Wichtige Funktionen sind auch Prozessautomatisierung mit digitalen Workflows und Datenintegration durch Connectoren oder APIs.
Mit Low Code sparen Sie Zeit bei der Applikationsentwicklung. Erste Low-Code-Anwendungen sind schon nach wenigen Wochen einsatzbereit. Und wenn das Produkt einmal „live“ ist, können Sie jederzeit noch Anpassungen und Veränderungen vornehmen. Auf diese Weise ist Ihre Time-to-Market deutlich verkürzt, ohne dass Sie dabei Abstriche in puncto Qualität und Flexibilität machen müssen.

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