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Intrexx Case Study: Gesundheitsweisen

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz


Elektronischer Medikationsplan in Rheinland-Pfalz



Branchen: Gesundheitswesen
Produkte: Individuelle Applikationen
Partner: Moysies & Partner

Der Wechsel von Patienten zwischen stationären Klinikaufenthalten und der Versorgung durch niedergelassene Ärzte ist häufig mit Änderungen der Arzneimitteltherapie verbunden. Der Krankheitsverlauf und die in beiden Sektoren unterschiedlichen gesetzlichen Regelungen bedingen Modifikationen der Arzneimitteltherapie. Mangelhafte intersektorale Kommunikation und fehlende elektronische Medien, auf die alle betreuenden Heilberufler eines Patienten zugreifen können, können zu Informations- und Qualitätsverlusten, mangelnder Arzneimitteltherapiesicherheit und Diskontinuität in der Versorgung des Patienten führen.


Bessere Behandlung dank Überblick über Arzneimittelhistorie

Eine gute Nachverfolgungsmöglichkeit der Arzneimitteltherapie eines Patienten ist Grundlage für einen Arzneimittelabgleich zwischen den Versorgungssektoren. Neben der Patientenbefragung sollte daher noch eine zusätzliche verlässliche Quelle, wie z.B. eine Medikamentenliste als Quelle genutzt werden können. Der behandelnde Arzt muss einen vollständigen Überblick über die Arzneimittelhistorie seines Patienten haben.
Ein Teil der Digitalisierungsbestrebungen im Gesundheitswesen besteht deshalb darin, flächendeckend in Deutschland elektronische Medikationspläne einzuführen. Im Rahmen eines Modellvorhabens wurde 2014 ein elektronischer Medikationsplan in Rheinland-Pfalz implementiert, der den später im eHealth-Gesetz verankerten Bundeseinheitlichen Medikationsplan gemäß § 31a SGB V als Vorlage verwendete. Dafür wurde auf Grundlage der Low-Code Development Plattform Intrexx ein Medikationsplan als Kommunikationsplattform für Leistungserbringer zum Einlesen, Pflegen und Aktualisieren der Patientenpläne entwickelt.

Das Intrexx-Medikationsportal nutzt gesetzliche Standards

Am Modellvorhaben haben fünf Krankenhäuser mit ausgewählten Stationen, ca. 120 Apotheker und etwa 80 Ärzte teilgenommen. Diese können über das Medikationsportal eigenständig verordnete Medikamente erfassen und nachvollziehen. Der Zugriff wird dabei über einen QR-Code gesteuert. Bei Neuverschreibungen erfolgt eine Versionierung, sodass jederzeit ein vollständiger Überblick über die Arzneimittelhistorie der Patienten gewährleistet werden kann. Um den Ärzten und Apothekern die Eingabe und Auswertung zu erleichtern, erfolgt eine Anbindung an eine Arzneimitteldatenbank über eine REST-Schnittstelle. Darüber können die genauen Arzneimittel- und Wirkstoffbezeichnungen identifiziert und einheitlich gespeichert werden. Die Verwendung von bundeseinheitlichen Pharmazentralnummern (PZN) erleichtert die Auswertung der verordneten Medikation.

Verschlüsselung gewährleistet datenschutzkonformen Betrieb

In das Intrexx-Medikationsportal wurden weitere Funktionalitäten zu Evaluationszwecken integriert. So erfolgt eine automatische Generierung von pseudonymisierten Evaluationsdatensätzen direkt aus dem Portal. Im Rahmen der Evaluation des Modellvorhabens können somit Erkenntnisse gewonnen werden, die in die zukünftige Implementation elektronischer Medikationspläne einfließen.
Eine besondere Herausforderung ergibt sich in diesem Kontext durch das hohe Schutzniveau der hochsensiblen personenbezogenen Gesundheitsdaten. Um diesen Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden, wurden unter anderem Verschlüsselungsfunktionen in das Portal integriert. Die Konzeption des Portals wurde mit dem zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten abgestimmt.


Die Highlights


  • Deutlich vereinfachte intersektorale Kommunikation
  • Behandelnde Ärzte sind besser über Arzneimittelhistorie informiert
  • Absolut datenschutzkonform durch sichere Verschlüsslung


Web-Ansicht des Medikationsplans Druck-Ansicht des Medikationsplans
 

Screenshot #1: Web-Ansicht des Medikationsplans
Screenshot #2: Druck-Ansicht des Medikationsplans

Partner:
Moysies & Partner
www.moysies.de

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